„Richtig viel Lust auf Energiewende“. Abschlussveranstaltung KWP Halstenbek.

Plakat der Gemeinde Halstenbek zur Abschlussveranstaltung der KWP
© ZEBAU

Mit der Abschlussveranstaltung im März 2026 hat die Gemeinde Halstenbek ihre einjährige kommunale Wärmeplanung erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit vorgestellt – und stießen auf großes Interesse. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zur Diskussion.
Die Veranstaltung machte eines deutlich: In Halstenbek herrscht Aufbruchsstimmung, die Energiewende aktiv zu gestalten.
Bürgermeister Jan Krohn war persönlich vor Ort und begleitete die Veranstaltung aktiv. Immer wieder griff er zentrale Themen auf, ordnete ein und stellte sich den Fragen aus dem Publikum. Seine Präsenz unterstrich den politischen Willen, die Wärmewende vor Ort konsequent voranzutreiben.

Klimaziele mit klarer Umsetzungsperspektive

Halstenbek verfolgt klare Ziele: Bis 2040 will die Gemeinde treibhausgasneutral werden, die Kommunalverwaltung bereits bis 2030. Grundlage dafür ist ein integriertes Klimaschutzkonzept, das gemeinsam mit ZEBAU GmbH und Averdung erarbeitet wurde. Es dient als strategischer Rahmen für die kommenden Jahre – und als Leitfaden für politische und administrative Entscheidungen.
Darauf aufbauend entwickelte die Arbeitsgemeinschaft aus ZEBAU und Averdung die kommunale Wärmeplanung für das gesamte Gemeindegebiet. Averdung verantwortete dabei insbesondere die strategische Ausarbeitung der Wärmenetzoptionen und die Entwicklung umsetzungsnaher Maßnahmen. Ziel war ein räumlich differenziertes, langfristig tragfähiges Konzept für eine klimafreundliche Wärmeversorgung.

Breite Beteiligung als Schlüssel

Ein zentraler Erfolgsfaktor: die enge Einbindung lokaler Akteure. Vertreterinnen und Vertreter aus der Wohnungswirtschaft, Verwaltung und weiteren Bereichen wurden frühzeitig eingebunden.
So entstand nicht nur ein Plan auf dem Papier, sondern ein belastbares Instrument für die praktische Umsetzung – getragen von den relevanten Akteuren vor Ort.

Von der Planung in die Umsetzung

Mit der Abschlussveranstaltung endet die Planung – und beginnt die Umsetzung.
Halstenbek will die identifizierten Maßnahmen zügig weiterverfolgen. Im Fokus stehen nun konkrete Folgeprojekte, die unter anderem über Förderprogramme wie die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) unterstützt werden können.
Die Gemeinde zeigt damit, wie kommunale Wärmeplanung wirken kann: als strategische Grundlage und als Startpunkt für konkrete Projekte.

Vielen Dank für das Beitragsbild: © ZEBAU