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Nachhaltiges Energiekonzept &Amp; Konzessions-Verfahren Strandort Kiel

AUFTRAGGEBER:                                                            KiWi, Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH

INVESTITIONVOLUMEN:                                               ca. 148 T.EUR

LEISTUNGSZEITRAUM:                                                  2020 – laufend

 

Leistungen

  • Ermittlung Energiebedarf für Gewerbe und Industrie, Entwicklung von Bedarfsszenarien
  • Bewertung erneuerbarer und lokaler Energiepotenziale und Schnittstellen zu anderen Bereichen wie Naturschutz
  • Technische, wirtschaftliche und genehmigungsrechtliche Machbarkeit
  • Platzbedarf und Anforderungen Energiezentrale
  • Empfehlung Trassenverlauf und Temperaturniveau
  • Variantenvergleich mit Lebenszykluskosten

 

Besonderheiten

  • Unbekannte zukünftige Ansiedler und Nutzungen
  • Denkmalgeschützter Gebäudebestand
  • Schwerpunkt auf der Meerwassernutzung
  • Anschließendes Konzessionsverfahren

 

 

 

In Kiel Friedrichsort entsteht dort, wo die Kieler Förde in die Ostsee mündet, das Zukunftsareal StrandOrt. Auf dem geschichtsträchtigen Areal finden sich neben Industrie insbesondere aus der Metallverarbeitung und dem produzierenden Gewerbe alte Festungsanlagen mit verschiedenen Einrichtungen und kulturellen Veranstaltungen sowie direktem Zugang zum Strand. Um die Zukunftsfähigkeit des Standorts zu sichern, haben die Averdung Ingenieure ein innovatives und ganzheitliches Energiekonzept entwickelt. Da noch nicht alle zukünftigen Ansiedler und Nutzer des Projektgebiets feststehen, wurden mehrere Szenarien bzgl. des Energiebedarfs entwickelt. Hierbei wurden Wärme, Kälte und Strom berücksichtigt. Für die zentrale Wärmeversorgung wurden verschiedene erneuerbare Potenziale wie Geothermie, die Gewässerwärme der Förde, Biomasse und (innovative) Kraft-Wärme-Kopplung technisch, wirtschaftlich und genehmigungsrechtlich bewertet. Im Fokus der empfohlenen Versorgungsvariante steht Meerwasserwärme aus der Förde.

Diese Variante wurde mit Hilfe dynamischer Simulationen konkretisiert, optimiert und in ein Plankonzept überführt, das als Benchmark für die Konzessionsvergabe dient. Für die Stromversorgung wurden insbesondere Photovoltaik sowohl als Dachanlagen und Freiflächennutzung auf einer Altlastfläche als auch als, Fassaden- und Fensterintegration im Neubau geprüft. Für „Grünen“ Wasserstoff wurde sowohl erzeugerseitig der benötigte Strombedarf als auch die Abnehmerstruktur durch Verkehr und Industrie bewertet. Die Abwärme des Elektrolyseurs kann zusammen mit industrieller Abwärme zur Optimierung der Wärmeversorgung dienen. Im Anschluss an das Energiekonzept erfolgt die Ausschreibung der Wärme-Konzession.