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KEGA WÄRMENETZE 4.0 Kultur-Energie-Bunker-Altona-Projekt

AUFTRAGGEBER:                                                           KulturEnergieGenossenschaftAltona eG

INVESTITIONVOLUMEN:                                               ca. 11 Mio.EUR

LEISTUNGSZEITRAUM:                                                  2019 – 2022

 

Leistungen

  • Bestandsaufnahme
  • Potenzialanalyse
  • Konzeption von Varianten
  • Simulation und Variantenvergleich
  • Detaillierung einer Basisvariante
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
  • CO2– und Primärenergiebilanzierung
  • Sektorenkopplung und Monitoring

 

Besonderheiten

  • Erneuerbare Wärme im urbanen Kontext
  • Energiezentrale im Bunker
  • Grundwasserwärmenutzung
  • Holzvergaser-BHKW
  • Nutzung von Fernwärmerücklauf

 

 

Für die KEGA eG untersuchten Averdung Ingenieure & Berater bereits im Jahr 2014 im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Eignung eines Hochbunkers als Energiezentrale zur zentralen Versorgung der Anwohner:innen im Hamburger Stadtteil Altona mit klimafreundlicher Wärme. Um die ersten Untersuchungen weiter zu detaillieren und in die Realisierung zu überführen, unterstützten Averdung Ingenieure & Berater die KEGA eG sowie den Projektpartner Green Planet Energy bei der Antragstellung und Durchführung von Modul 1 des Förderprogrammes Wärmenetze 4.0 des BAFA, welches die Realisierung besonders innovativer Wärmenetze fördert. Modul 1, das für das Projekt Ende 2019 bewilligt wurde, stellt hierbei eine Voruntersuchung vor der Realisierung dar, in der u.a. die Einbindung erneuerbarer Potenziale durch Geothermie, Grundwasserwärme, Umgebungswärme, Solarthermie und Abwasserwärme beleuchtet wurde.

Auch potenzielle Kund:innenstrukturen und Netzerweiterungsgebiete wurden analysiert. Darauf aufbauend wurden verschiedene Erzeugervarianten in der Software energyPRO simuliert und anhand wirtschaftlicher und ökologischer Kennzahlen miteinander verglichen. Aus diesem Vergleich wurde eine Basisvariante ermittelt, für die eine weitere Detaillierung erfolgte. Dies umfasste u.a. die Auslegung des Wärmenetzes, weitere Hersteller- und
Kund:innengespräche sowie eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Eine bedeutende Rolle in der Basisvariante nehmen Wärmepumpen mit Umgebungsluft und Grundwasser als Wärmequelle ein, sodass ein erneuerbarer Anteil der Wärme-versorgung von etwa 90 % erreicht wird.
Im Ergebnis wurde ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Wärmeversorgungskonzept für kommunale Liegenschaften sowie für Wohn- und Geschäftsgebäude erarbeitet, das in der Folge durch weitere Konkretisierung zur Realisierung gebracht werden soll.