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Energetisches Quartierskonzept Op’n Hainholt

AUFTRAGGEBER:                                                            Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)

LEISTUNGSZEITRAUM:                                                  2020 – 2021

 

Leistungen

  • Umfassende Bestandsanalyse
  • Gesamtenergie- und CO2-Bilanzierung
  • Potenzialanalyse der nachhaltigen Strom- und Wärmeversorgung
  • Potenzialbewertung der Gebäudemodernisierung und Erstellung von Mustersanierungskonzepten
  • Entwicklung nachhaltiger Wärmeversorgungslösungen
  • Bewertung des Mieterstrompotenzials
  • Entwicklung eines umsetzungsorientierten Maßnahmenkatalogs
  • Bewertung der Maßnahmen hinsichtlich der wirtschaftlichen und technischen Realisierbarkeit
  • Identifikation von den Hemmnissen und Lösungsansätzen
  • Entwicklung eines Dekarbonisierungsfahrplans
  • Akteursbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

Besonderheiten

  • Parallele Erstellung des eQK Schenefelder Holt
  • Untersuchungen zum Anschluss an die Fernwärme

 

 

Die Arbeitsgemeinschaft Averdung Ingenieure & Berater GmbH und ZEBAU (Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt) GmbH entwickelten gemeinsam mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) und dem Bezirksamt Altona parallel zwei energetische Quartierskonzepte in Hamburg-Iserbrook. Aufbauend auf der umfangreichen Bestandsaufnahme zur energetischen und sozioökonomischen Struktur des Quartiers wurde eine detaillierte Potenzialanalyse für die Handlungsfelder Gebäudemodernisierung, Wärme- und Stromversorgung, Mobilität, sowie Klimaanpassung und Biodiversität durchgeführt. Das Quartier grenzt direkt an das Landschaftsschutzgebiet und ist auch in sich bereits stark durchgrünt.

Für eine lokal erneuerbare Wärmversorgung bestehen zum einen zu wenig erneuerbare Wärmequellen und zum anderen ein zu hoher Wärmebedarf im Winter, sodass aus technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten die Erweiterung des bestehenden Fernwärmeanschlusses und umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden empfohlen werden. Für die erneuerbare Stromversorgung bestehen hingegen zum Teil sehr große lokal zu erschließende Potenziale. Über Mieterstromprojekte kann dieses Potenzial im Quartier beispielsweise gehoben werden. Insbesondere im Handlungsfeld Mobilität wurde eine ganze Reihe an umsetzungsorientierten Maßnahmen formuliert, um die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und die Radwegeinfrastruktur zu verbessern.