Averdung Ingenieure arbeiten klimaneutral

Die Averdung Ingenieure haben ihren CO2-Fußabdruck für 2017 ermittelt und die zustande gekommenen 29 Tonnen mit einem Gold-Standard-Projekt kompensiert und arbeiten damit als voraussichtlich erstes Hamburger Ingenieurbüro klimaneutral. Die größten Beiträge zur CO2-Bilanz liefern der verbrauchte Ökostrom (7,4 t) inklusive der Fahrten der beiden Elektroautos, An- und Abfahrten der Mitarbeiter zum Büro (6,8 t) und berufliche Inlandsflüge (4,5 t).Die Averdung Ingenieurgesellschaft hat sich entschlossen, bei der Ermittlung einen weitgehend Ansatz zu wählen und auch zahlreiche Scope3-Emissionen mit in die Bilanzierung einzubeziehen. Bei der Vermeidung von CO2-Emissionen geht Averdung schon seit Jahren einen konsequenten Weg und hat. z.B. sämtliche Beleuchtung auf LED umgestellt, beschafft Papier aussschließlich mit dem Umweltsiegel und hat zwei Elektrofahrzeuge im Fuhrpark.

Mit dem ausgewählten Kompensationsprojekt, das nach dem GOLD-Standard zertifiziert wurde, werden im ländlichen Indien Mikro-Biogas-Anlagen errichtet. Die anfallenden Tierexkremente werden verwertet und tragen so zu einer dezentralen, nachhaltigen Energieversorgung der ländlichen Bevölkerung bei. Außerdem werden dadurch Gesundheitsbeeinträchtigungen durch offene Kochstellen minimiert und zum Schutz des lokalen Baumbestands beigetragen. Da das Sammeln von Brennholz auch eine Aufgabe der Kinder vor Ort ist und diese duirch das zur Verfügung stehende Kochgas entfällt, trägt das Projekt indirekt zu einer besseren Bildungssituation bei.

Die Averdung Ingenieure gehen selbst mit gutem Beispiel voran, beraten aber auch andere Unternehmen bei der Erreichung von selbstgesteckten oder gesetzlich vorgegebenen Effizienzzielen oder bei der Umstellung auf eine klimaneutrale Produktion, sowie beim Einsatz erneuerbarer Energien im Gewerbe.

Auskünfte erteilt der Leiter Beratung und Konzepte Philipp Lieberodt.